Evaluation des Programms „Gütesiegel Gesunde Schule Tirol“ – TGKK

Das Gütesiegel Gesunde Schule Tirol-Programm (GSCHT) verschreibt sich einem ganzheitlichen Gesundheitsbegriff welcher eine individuelle Verhaltensänderung zugunsten eines gesünderen Lebens bewirken soll. Eine Sensibilisierung des Themas Gesundheit soll bei Kinder und Jugendlichen wie auch bei entscheidungsrelevanten Personen im schulischen Kontext (e.g. Lehrer/Innen) vorangetrieben werden. Die Etablierung Gesundheitsfördernder Strukturen und Prozesse soll eine Stärkung der individuellen Selbstwirksamkeit (Empowerment) und des psychosozialen und physischen Wohlbefindens der Schüler/Innen bewirken. Ziel der Evaluation ist 1) die Umsetzung der Gütesiegel Kriterien in den einzelnen Schulen, 2) den Begleitprozess der Konzipierung und Implementierung und 3) die Wirkung des Programms auf Schüler/Innen zu überprüfen. Dabei kommt ein Mixed-Method Ansatz aus qualitativen und quantitativen Methoden zum Einsatz. Die gesamtsystematische Analyse beinhaltet eine Dokumentenanalyse, Fokusgruppen mit Lehrer/innen und einer Panelerhebung zur Erfassung der Wirksamkeit auf Schüler/innen.

 

Health Literacy „Die Messung der Gesundheitskompetenz von Kindern“

Gesundheitskompetenz kann in zweierlei Perspektiven in den Blick genommen werden, einerseits als Basis von Gesundheitsförderung bzw. als Fähigkeit, die dabei unterstütz, gesundheitsförderliche Entscheidungen zu treffen, und andererseits auch als Ziel der Gesundheitsförderung. Daten zur Gesundheitskompetenz der Österreicher/Innen liegen derzeit primär für Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren vor und beziehen sich auf die Ergebnisse der europaweiten HLS-EU Studie. Die Zielgruppe des Projekts umfasst daher Kinder beider Geschlechter in der 4. – 6. Schulstufe (somit im Alter von 9 – 13 Jahren) und ist begrenzt auf das Bundesland Tirol. Durch das Fehlen angemessener Instrumente zur Messung der Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen in der betreffenden Altersgruppe beschäftigt sich der erste Teil des Projekts mit der Konzipierung, Diskussion und Gestaltung eines Erhebungsinstruments. Der zweite Teil umfasst die Durchführung qualitativer Fokusgruppen zur Evaluation und Fundierung des Erhebungsinstruments sowie einer schriftlichen Befragung von ca. 1000 Kindern und Jugendlichen.

 

Forschungsförderung Caritas 2019

Die Angebote der Caritas sind vielfältig und erstrecken sich über die unmittelbare Hilfe in Notsituationen bis hin zur Unterstützung für Familien, Kinder und Jugendliche sowie für Menschen mit Sucht oder Beeinträchtigungen. Neben den Tätigkeiten in Österreich ist die Caritas auch international aktiv. Diese vielfältigen Tätigkeiten und Angebote der Caritas führen auch dazu, dass sie sich die Organisation dynamischen und facettenreichen Problemstellungen widmet. Gesellschaftliche, soziale, politische wie auch ökonomische Entwicklungen bringen immer wieder neue Herausforderungen mit sich. Nicht immer sind diese in ihren Wirkungen, Zusammenhängen und wechselseitigen Einflüssen offensichtlich. An den Grundauftrag der Caritas anschließend, sich den existenziellen sozialen Herausforderungen anzunehmen, einen Beitrag zur Bildungsarbeit zu leisten und die Vernetzung und Kooperation relevanter Partner/Innen in allen erdenklichen gesellschaftlichen Funktionen voranzutreiben, haben sich das Center for Social and Health Innvoation (CSHI) des Management Centers Innsbruck (MCI) und die Caritas der Diözese Innsbruck auf eine Zusammenarbeit verständigt. Dabei sollen Studierende gefördert werden, die sich aktiv mit Problemstellungen der täglichen Arbeit der Caritas auseinandersetzen wollen. Im Zuge kollaborativer Forschungsprojekte werden aus der täglichen Praxis der Caritas entlehnte Fragestellungen wissenschaftlich ergründet und mögliche Lösungsansätze entwickelt.

 

 

 

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