Arbeiten mit dem CSHI

Das CSHI bietet ein multidisziplinäres Team mit Expertise in diversen wissenschaftlichen Teilbereichen. Dies erlaub die Verknüpfung von Abschlussarbeiten mit evidenzbasierter Forschung und Praxisnähe. Arbeitsthemen betreffen aktuelle soziale und politische Problemstellungen im Sozial- & Gesundheitswesen. Zudem bietet das CSHI Team Unterstützung im Feldzugang (Expert/innen, Strategien etc.), methodische Hilfestellung und Praxisnahe Netzwerkmöglichkeiten mit Expert/innen aus dem Feld.

 

Bachelor- & Masterarbeitsthemen

Verschiedene Perspektiven der Primärversorgung: Die Einführung und Implementierung des neuen Primärversorgungsgesetzes (Bundeszielsteuerungsgesetz 2017 – 2021) birgt einige Herausforderungen für beteiligte Akteure. Abhängig von den Beteiligten treten positive oder negative Aspekte der Primärversorgung in den Vordergrund (Allgemeinmediziner/innen, TGKK, Ärztekammer etc.). Benötigt wird somit ein strukturierter und systematischer Zugang um existierende Interessen, Ängste, Hoffnung oder angenommene Potentiale und Benachteiligungen im Zusammenhang mit Primärversorgungszentren zu identifizieren und zu bearbeiten.

  • Relevanz: Gesundheitswesen
  • Ansatz: Qualitativ
  • Methodik: Interviews inklusive geeigneter Analysemethoden

 

Kritische Betrachtung von Social Prescribing: Möglichkeiten, Risiken, politische Absichten: Im Englischen Kontext avancierte die Thematik des Social Prescribing zum Kerninhalt des nationalen Gesundheitsprogramm. Mit der inhärenten Absicht Menschen mit psychischen oder chronischen Erkrankungen mit komplexen und multiplen Bedürfnissen bestmöglich zu Unterstützen. Auch in Österreich gibt es derzeitig Überlegungen zu Übernahme dieses Konzepts. Obwohl Social Prescribing eine große Basis an Befürwortung findet fehlt derzeit eine evidenzbasierte Grundlage um den Erflog und das Kosten-Nutzen-Verhältnis festzustellen. Um das Potenzial dieses Konzepts auszuschöpfen ist eine kritische Überprüfung der politischen Absichten, Möglichkeiten, Wirksamkeit, Risiken und Werte für Individuen sowie des öffentlichen Gesundheitssystems unabdinglich.

  • Relevanz: Gesundheitswesen
  • Ansatz: Quantitativ/Qualitativ & Komparative-/Übersichtsarbeiten
  • Methodik: Gemäß des Ansatzes

 

Des- und Fehlinformation auf Sozialen Medien: Eine zentrale Problemstellung die sich mit der Entstehung von Sozialen Medien entwickelte betrifft den Verlust der Verlässlichkeit diverser Quellen, sowie die Veränderung der individuellen Wahrnehmung durch politische und industrielle Akteure mittels der strategischen Verbreitung von falschen Inhalten. Anvisierte Arbeitsthemen können sich mit a) Quellen von Des- und Fehlinformation (Influencer, politische oder industrielle Akteure/Gruppen), b) den Inhalt selbst (z.B. irreführende Information zu Tabak od. Alkohol) oder c) Effekte auf die öffentliche Wahrnehmung und Wissensinhalte beschäftigen.

  • Relevanz: Gesundheitswesen
  • Ansatz: Quantitativ – Fallweise qualitativ
  • Methodik: Umfragen, Experimente, Inhaltsanalysen

 

Gesundheitskompetenz – Hintergründe und Konsequenzen: Gesundheitskompetenz steht derzeit als Schlüsselkonzept für steigende Gesundheitsresultate zur Diskussion. Inhaltich dreht sich der derzeitige Stand der Forschung primär um die Konzeptualisierung und Messbarmachung von Gesundheitskompetenz. Studien zu Hintergründen der Entstehung (sozialer Status, Bildung, Umwelt etc.) und eventuellen Konsequenzen (Gesundheitsverhalten) bilden die Seltenheit. Studierende sollen dabei Umfragen, Interventionen oder Experimente entwickeln um diese Forschungslücken zu bearbeiten.

  • Relevanz: Gesundheitswesen
  • Ansatz: Quantitativ – Fallweise qualitativ
  • Methodik: Umfragen, Interventionen, Experimente

 

Überregionale Inklusion von Menschen mit Behinderung (Bayern & Tirol): Inklusion und Integration von Menschen mit Behinderung, speziell im Arbeitsmarkt, endet meist mit Landesgrenzen. Bedingt durch nationale Unterschiede in Unterstützungssystemen und divergenten strategischen Ausrichtungen zur Integration in den Arbeitsmarkt. Sobald finanzielle Unterstützung zur Arbeitsmarktintegration, außerhalb der Gerichtsbarkeit des Herkunftslandes, erforderlich wird werden Begrifflichkeiten wie Inklusion und Integration nationalisiert. Somit stellt sich die Frage nach legalen, institutionellen und administrativen Möglichkeiten und Hindernissen für Grenzüberschreitende Kooperationen.

  • Relevanz: Sozialwesen, Arbeitsmarkt, Gesundheitswesen
  • Ansatz: Quantitativ – Fallweise quantitativ
  • Methodik: Fokusgruppen, Interviews

 

 

 

Kontakt
Lukas Kerschbaumer
Lukas Kerschbaumer, BA MA Wissenschaftliche Assistenz & Projektmanagement +43 512 2070 - 7421Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Raffael Heiss
Dr. Raffael Heiss Hochschullektor +43 512 2070 - 7432Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Claudia Zoller
Dr. Claudia Zoller Hochschullektorin +43 512 2070 - 7431Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Lebenslauf
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