Arbeiten mit dem CSHI

Das CSHI bietet ein multidisziplinäres Team mit Expertise in diversen wissenschaftlichen Teilbereichen. Dies erlaub die Verknüpfung von Abschlussarbeiten mit evidenzbasierter Forschung und Praxisnähe. Arbeitsthemen betreffen aktuelle soziale und politische Problemstellungen im Sozial- & Gesundheitswesen. Zudem bietet das CSHI Team Unterstützung im Feldzugang (Expert*innen, Strategien etc.), methodische Hilfestellung und Praxisnahe Netzwerkmöglichkeiten mit Expert*innen aus dem Feld.

Kontakt

Lukas Kerschbaumer
FH-Prof. Dr. Lukas Kerschbaumer Leiter Bachelorstudiengang Sozial-, Gesundheits- & Public Management +43 512 2070 - 3700Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Raffael Heiss
FH-Prof. Dr. Raffael Heiss, MA Health Policy & Communication +43 512 2070 - 7432Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ayman Fouda
Ass. FH-Prof. Ayman Fouda, PhD Health Economics +43 512 2070 - 3734Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bachelor- und Masterarbeitsthemen

Armutserfahrung, Inklusion und Bildung sind eng miteinander verbunden. Menschen, die in Armut leben, haben oft eingeschränkten Zugang zu Bildung, was ihre Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe und Inklusion verringert. Um dies zu verbessern, ist es wichtig, Bildungsinstitutionen inklusiver zu gestalten und finanzielle Barrieren zu beseitigen, um Chancengleichheit zu fördern. Inklusive Bildung ermöglicht es allen Schülerinnen und Schülern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ihrer kulturellen Identität oder ihren individuellen Bedürfnissen, am Bildungssystem teilzunehmen und erfolgreich zu sein.

Mögliche Bearbeitungsfelder für Studierende: Alle Themen in diesem Rahmen (z.B. Auswirkungen von Teuerung auf unterschiedliche Personen und Einkommensgruppen), und auch im erweiterten Rahmen des Themas Armut (z.B. Altersarmut).

  • Relevanz: Sozial- und Gesundheitswesen
  • Methodik: Interviews, Fokusgruppen, Fallstudien, Inhaltsanalysen, u.a. qualitative Methode
  • Sprache: Deutsch & Englisch
  • Daten zur Bearbeitung vorhanden
  • Kontaktperson: Lukas Kerschbaumer

Das Thema Arbeitsmigration in alternden Gesellschaften beschäftigt sich mit der Herausforderung, wie Arbeitskräftebedarf in einer alternden Gesellschaft gedeckt werden kann. Es geht dabei um die Inklusion von ausländischen Arbeitskräften in den Arbeitsmarkt und in ein ermöglichendes gesellschaftliches System, unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der älteren Bevölkerung, der Wirtschaft und der ausländischen Arbeitskräfte. Eine gelungene Arbeitsmigration kann so einerseits zur Sicherung der wirtschaftlichen und sozialstaatlichen Leistungsfähigkeit und andererseits zur sozialen Stabilität beitragen, wenn Interessen, Wünsche und Bedürfnisse der Arbeitsmigrant*innen berücksichtigt werden.

Mögliche Bearbeitungsfelder für Studierende: Entwicklung der Arbeitsmigration über die Zeit und daran geknüpfte Herausforderungen wie Chancen, Arbeitskräftemangel und Arbeitsmigration (z.B. welche Strategie für welche Gruppen).

  • Relevanz: Sozial- und Gesundheitswesen
  • Ansatz: Qualitativ
  • Methodik: Interviews, Fokusgruppen, Fallstudien, Inhaltsanalysen, u.a. qualitative Methoden
  • Sprache: Deutsch & Englisch
  • Kontaktperson: Lukas Kerschbaumer

Eine zentrale Problemstellung, die sich mit der Entstehung von Sozialen Medien entwickelte, betrifft den Verlust der Verlässlichkeit diverser Quellen, sowie die Veränderung der individuellen Wahrnehmung durch politische und industrielle Akteure mittels der strategischen Verbreitung von falschen Inhalten. In diesem Forschungsbereich geht es darum, Quellen von Fehlinformationen aufzuzeigen, Inhalte zu analysieren und die Auswirkungen solcher Informationen auf die Nutzer*innen zu erforschen.

Mögliche Bearbeitungsfelder für Studierende: Quellen von Des- und Fehlinformation (Influencer, politische oder industrielle Akteure/Gruppen); Inhalte auf Social Media (z.B. irreführende Information zu Tabak od. Alkohol); Effekte auf die öffentliche Wahrnehmung und Wissensinhalte.

  • Relevanz: Gesundheitswesen
  • Ansatz: Quantitativ (fallweise qualitativ)
  • Methodik: Umfragen, Experimente, Inhaltsanalysen
  • Sprache: Deutsch & Englisch
  • Kontaktperson: Raffael Heiss

Dieses Forschungsgebiet beschäftigt sich unter anderem mit den Auswirkungen, Zusammenhängen und Regulierungsversuchen von und in der modernen Nahrungsmittelindustrie. Es geht dabei besonders um die Frage, wie Landwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie und Politik unser Nahrungsumfeld und auch unser Konsumverhalten beeinflussen.

Mögliche Bearbeitungsfelder für Studierende: Auswirkungen der biologischen Landwirtschaft auf die Qualität der Nahrungsauswahl; Einflussnahme der Industrie auf das Konsumverhalten der Konsument*innen (z.B. in Bezug auf die Einflussnahme einzelner Nahrungsmittelunternehmen auf die Wissenschaft („science funding“) oder bestimmte Marketingpraktiken (z.B. Werbung für Kinder); Evaluation von aktuellen Regulierungsversuchen (z.B. Einführung von Zucker-Steuern).

  • Relevanz: Public Health
  • Ansatz: Quantitativ oder qualitativ
  • Methodik: Befragungen, Interventionsstudien, Inhaltsanalysen, systematische Literaturrecherchen
  • Sprache: Deutsch & Englisch
  • Kontaktperson: Raffael Heiss

Gesundheitskompetenz steht derzeit als Schlüsselkonzept für steigende Gesundheitsresultate zur Diskussion. Inhaltich dreht sich der derzeitige Stand der Forschung primär um die Konzeptualisierung und Messbarmachung von Gesundheitskompetenz. Studien zu Hintergründen der Entstehung (sozialer Status, Bildung, Umwelt etc.) und eventuellen Konsequenzen (Gesundheitsverhalten) bilden die Seltenheit.

Mögliche Bearbeitungsfelder für Studierende: Entwicklung von Umfragen, Interventionen oder Experimenten, um die Forschungslücken der Hintergründe und der Konsequenzen von Gesundheitskompetenz zu bearbeiten.

  • Relevanz: Gesundheitswesen
  • Ansatz: Quantitativ  (fallweise qualitativ)
  • Methodik: Umfragen, Interventionen, Experimente
  • Sprache: Deutsch & Englisch
  • Kontaktperson: Raffael Heiss

Dieser Forschungsbereich konzentriert sich auf die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Praktiken im Gesundheitssektor, um dessen CO2-Fußabdruck zu verringern. Es reicht von der Festlegung von Benchmarks bis hin zur Analyse von Initiativen und politischen Maßnahmen unter Verwendung wegweisender Taxonomierahmen. Durch die Erforschung innovativer Lösungen und politischer Empfehlungen zielt dieses Thema darauf ab, ein umweltfreundlicheres Gesundheitssystem zu schaffen, das einen Beitrag zu den globalen Bemühungen gegen den Klimawandel leistet. Die Integration umweltfreundlicher Praktiken in das Gesundheitswesen birgt auch das Potenzial, Kosten zu senken, die Ergebnisse für die Patienten zu verbessern und die öffentliche Gesundheit insgesamt zu fördern.

Mögliche Bearbeitungsfelder für Studierende: Entwicklung / praxisnahe Umsetzung nachhaltiger Praktiken im Gesundheitswesen; Analyse von bestehenden Initiativen.

  • Relevance: Public Health & Gesundheitsökonomie
  • Ansatz: Quantitativ (in manchen Fällen auch qualitativ möglich)
  • Methodik: Umfragen, Datenanalysen, Inhaltsanalysen, Interviews, Delphi-Methode, etc.
  • Sprache: Englisch
  • Kontaktperson: Ayman Fouda

Inklusion von Menschen mit Behinderung, z.B. in den Arbeitsmarkt, in die Sozialversicherung, das Bildungssystem oder auch in die Gesundheitsversorgung, ist immer wieder mit Herausforderungen durchsetzt. An den unterschiedlichsten Stellen fällt auf, dass Menschen mit Behinderungen auf Grenzen der Mobilität, des Zugangs zu Leistungen oder auch auf Grenzen in den Köpfen von Mitmenschen stoßen.

Mögliche Bearbeitungsfelder für Studierende: Alle Themen rund um die Inklusion von Menschen mit Behinderungen.

  • Relevanz: Sozial- und Gesundheitswesen
  • Ansatz: Qualitativ
  • Methodik: Interviews, Fokusgruppen, Fallstudien, Inhaltsanalysen, u.a. qualitative Methoden
  • Sprache: Deutsch & Englisch
  • Daten zur Bearbeitung vorhanden
  • Kontaktperson: Lukas Kerschbaumer

Der Klimawandel stellt eine zunehmende Bedrohung dar, insbesondere für vulnerable Gruppen wie von Armut betroffene Menschen, Migrant:innen und Ältere. Der Wohlfahrtsstaat kann eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels spielen, indem er Schutz und Unterstützung für diese Gruppen bereitstellt und gleichzeitig die notwendigen Maßnahmen zur Verringerung der Emissionen und zur Förderung nachhaltiger Praktiken ergreift.

Mögliche Bearbeitungsfelder für Studierende: Wie kann ein ökosozialer Wohlfahrtsstaat aussehen? (Best Practice und Status Quo).

  • Relevanz: Sozial- und Gesundheitswesen
  • Ansatz: Qualitativ
  • Methodik: Interviews, Fokusgruppen, Fallstudien, Inhaltsanalysen, u.a. qualitative Methoden
  • Sprache: Deutsch & Englisch
  • Kontaktperson: Lukas Kerschbaumer

Dieses Forschungsthema befasst sich mit der Regulierung der (privaten) Krankenversicherungsmärkte und untersucht die Rolle politischer Eingriffe bei der Gestaltung der Marktdynamik, der Zugänglichkeit und der Erschwinglichkeit. Untersucht werden die Auswirkungen verschiedener Regulierungsmaßnahmen wie Prämienfestsetzung, Risikoanpassung und Verbraucherschutzmaßnahmen auf die Gesamtleistung der Krankenversicherungsmärkte. Darüber hinaus wird das Gleichgewicht zwischen staatlichen Eingriffen und Marktwettbewerb untersucht, um den optimalen Regulierungsrahmen zu finden, der Innovationen fördert und gleichzeitig den Zugang zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung für alle gewährleistet.

Mögliche Bearbeitungsfelder für Studierende: Untersuchung von Marktdynamiken; Erforschung von Regulierungsmaßnahmen und deren Auswirkungen.

  • Relevanz: Gesundheitsrecht und -ökonomie
  • Ansatz: Quantitativ (in manchen Fällen auch qualitativ möglich)
  • Methodik: Umfragen, Datenanalysen, Inhaltsanalysen, Interviews, Delphi-Methode, etc.
  • Sprache: Englisch
  • Kontaktperson: Ayman Fouda

Die Social Determinants of Health beschreiben die sozialen, ökonomischen und kulturellen Faktoren, die die Gesundheit und Krankheit von Menschen beeinflussen. Insbesondere im Zusammenhang mit Armutsgefährdung und Armutserfahrungen gilt es, die Auswirkungen auf die Gesundheit und auch gesellschaftliche Inklusion im Auge zu behalten.

Mögliche Bearbeitungsfelder für Studierende: Zusammenspiele der Social Determinants of Health und Themen wie z.B. Inklusion, Bildung, Armutserfahrung, biopsychosozialer Gesundheit, o.Ä.

  • Relevanz: Sozial- und Gesundheitswesen
  • Ansatz: Qualitativ
  • Methodik: Interviews, Fokusgruppen, Fallstudien, Inhaltsanalysen, etc.
  • Sprache: Deutsch & Englisch
  • Daten vorhanden
  • Kontaktperson: Lukas Kerschbaumer

Dieses Forschungsgebiet untersucht die Wirksamkeit verschiedener rechtlicher Instrumente im Gesundheitswesen, darunter sowohl verbindliche (Hard Law) als auch nicht verbindliche (Soft Law). Es wird erforscht, welche Rolle Verordnungen und Leitlinien für die klinische Praxis bei der Gestaltung der Gesundheitspolitik, der Verschreibungspraxis und der Entscheidungsfindung spielen. Durch die Analyse der Triebkräfte für die (Nicht-)Einhaltung von Vorschriften und der Hindernisse für deren Umsetzung sollen Wege zu verbesserter Einhaltung und zu einer wertorientierten Gesundheitsversorgung aufgezeigt werden. Darüber hinaus wird versucht, ein effektives Zusammenspiel zwischen Soft- und Hard-Law-Instrumenten zu erforschen, um ein robustes und anpassungsfähiges regulatorisches Umfeld für verschiedene Zielgruppen zu schaffen.

Mögliche Bearbeitungsfelder für Studierende: Rolle von Verordnungen und Leitlinien in der klinischen Praxis; Analyse von Triebkräften bezüglich der (Nicht)Einhaltung von Vorschriften; Erforschung von Soft- und Hard-Law-Anwendungen und deren optimale Kombination.

  • Relevanz: Gesundheitsrecht und -ökonomie
  • Ansatz: Quantitativ (in manchen Fällen auch qualitativ möglich)
  • Methodik: Umfragen, Datenanalysen, Inhaltsanalysen, Interviews, Delphi-Methode, etc.
  • Sprache: Englisch
  • Kontaktperson: Ayman Fouda

Die Einführung und Implementierung des neuen Primärversorgungsgesetzes (Bundeszielsteuerungsgesetz 2017 – 2021) in Österreich birgt einige Herausforderungen für beteiligte Akteure. Abhängig von den Beteiligten, wie Allgemeinmediziner:innen, ÖGK, Ärztekammer, etc., treten positive oder negative Aspekte der Primärversorgung in den Vordergrund Benötigt wird somit ein strukturierter und systematischer Zugang um existierende Interessen, Ängste, Hoffnung oder angenommene Potentiale und Benachteiligungen im Zusammenhang mit Primärversorgungszentren zu identifizieren und zu bearbeiten.

Mögliche Bearbeitungsfelder für Studierende: Qualitative Erhebungen und Analysen von Wünschen, Ängsten, Potentialen und möglichen Benachteiligungen von Beteiligten rund um das Primärversorgungsgesetz.

  • Relevanz: Gesundheitswesen
  • Ansatz: Qualitativ
  • Methodik: Interviews, Fokusgruppen, Fallstudien, Inhaltsanalysen, u.a. qualitative Methoden
  • Sprache: Deutsch
  • Kontaktperson: Lukas Kerschbaumer

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