Neue Impulse für bilaterale Kooperation
Am 18. und 19. September 2024 fand in Stuttgart die 11. Deutsch-Chinesische Wirtschaftskonferenz (德中经济合作对话会) unter dem Motto „Globale Herausforderungen gemeinsam meistern“ statt. Organisiert wurde die anderthalbtägige Veranstaltung von der RSBK und dem ehemaligen deutschen Verteidigungsminister Rudolf Scharping (1998-2002). Hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik beider Länder kamen zusammen, um über die Zukunft der deutsch-chinesischen Beziehungen zu diskutieren.
Mit insgesamt 17 renommierten Keynote-Speakern, darunter Stefan Grosch, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorstandssprecher der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), und Prof. Clas Neumann, Präsident der Deutschen Handelskammer Ost-China, zog die Konferenz mehr als 200 Teilnehmer an.
Österreich war auch hochkarätig vertreten: Prof. Martin Kocher, Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft der Republik Österreich, schaltete sich online zu und sprach über die „Fragmentierung des Welthandels und die damit verbundenen Auswirkungen auf die europäisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen“.
Ein herausragender Programmpunkt war die Paneldiskussion „Innovation: zwischen globalen Aufgaben und nationalen Strategien“, an der Prof. Andreas Altmann, Rektor des MCI | Die Unternehmerische Hochschule®, teilnahm.
Prof. Wei Manske-Wang war ebenfalls vor Ort und repräsentierte das MCI China Center aus Österreich. Sie nutzte die Gelegenheit, um den Austausch mit führenden Experten aus Politik und Wirtschaft sowie Unternehmern aus China zu intensivieren.
Die Konferenz unterstrich die wachsende Bedeutung der deutsch-chinesischen Kooperation in einer zunehmend komplexen globalen Wirtschaftslage und setzte neue Impulse für den künftigen Austausch.