Laufende Projekte

 

 

Auswirkungen von Externen Schocks auf die Resilienz von Gastgewerbeunternehmen

Das neuartige Corona Virus CoVID-19 stellt Unternehmen weltweit vor große Herausforderungen. Die Tourismusbranche ist von den Einschränkungen seitens der Regierungen besonders betroffen. Diese Einschränkungen zwingen Unternehmer/-innen, Maßnahmen zu implementieren um ihre Resilienz zu gewährleisten und nach der Krise handlungsfähig zu bleiben. In Österreich und Deutschland ist die Tourismusbranche die Hauptbranche, für die seitens der Arbeitsagenturen Kurzarbeit als geeignete Maßnahme angesehen wird. Es stellt sich nun die Frage, ob es auch die Hauptmaßnahme ist, die Unternehmer/-innen für ihr Unternehmen wählen.

Grundsätzlich wird in der aktuellen Studie untersucht, wie sich die Maßnahme der Kurzarbeit, die Selbstwahrnehmung der Unternehmer/-innen, sowie ihre Wahrnehmung der Rolle der Mitarbeiter/-innen auf die Resilienz der Unternehmen auswirken. Eine wichtige Kenngröße für die Untersuchung ist hierbei die Unternehmensgröße, sowie die Unterscheidung nach Familienunternehmen versus Nicht-Familienunternehmen. Es werden Handlungsempfehlungen abgeleitet und geeignete Maßnahmen eruiert, wie Unternehmen bei externen Schocks wie Pandemien oder anderen Krisen resilient bleiben. 

 

Gesellschaftlich akzeptierter Rollenbilder an der Spitze von Familienunternehmen

Ziel der Studie ist die Beleuchtung der aktuell gesellschaftlich akzeptierten Rollenbilder an der Spitze von Familienunternehmen, welche Einflussfaktoren wirken und welche Herausforderungen daraus resultieren. In Familienunternehmen sind die beiden sonst separaten Systeme Familie und wirtschaftliches Unternehmen eng verknüpft und in stetiger Wechselwirkung. So wirken gesellschaftlichen Wandlungsprozesse doppelt ein und Führungskräfte sowie potentielle Übernehmer/-innen sind gefragt, sich an die aktuellen Wandlungsprozesse anzupassen. Veränderungen am Arbeitsmarkt bedingt durch die zunehmende Forderung nach Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie der demographische Wandel stellen Familienunternehmen vor neue Herausforderungen. 

Generell, scheinen Familienunternehmen Frauen besser in Führungspositionen einzubinden, daraus ergeben sich neue Anforderungen an eine zeitgemäße Aufteilung der Arbeits- und Familienaufgaben sowie Unsicherheiten, da es an aktuellen Rollenvorbildern fehlt. 

 

Skandale in Familienunternehmen – Wie Unternehmerfamilien mit Skandalen umgehen

In dieser Studie sollen die Herausforderungen, Probleme und Folgen eines (öffentlichen) Skandals in Familienbetrieben analysiert werden. Dabei werden die Skandale in Familienunternehmen von den Skandalen in den Unternehmerfamilien getrennt betrachtet. Ziel der Untersuchung ist es, unterschiedliche Umgangstypen und -muster zu identifizieren und diese anschließend zu bewerten. Im Zentrum steht dabei die interne und externe Kommunikation während und nach der Krise bzw. des Skandals.

Als Ergebnis wollen die Wissenschaftlerinnen Handlungsimplikationen für die Unternehmen erarbeiten, die deren Umgang mit publik gewordenen Skandalen verbessern helfen und sie vor einem möglichen Scheitern des Unternehmens aufgrund eines Skandals schützen. Zudem wollen sie ein theoretisches Erklärungsmodell entwickeln, um über den praktischen Nutzen hinaus auch einen wissenschaftlichen Beitrag zu leisten. 

Das Forschungsprojekt ist interdisziplinär angelegt und stellt eine Verbindung zwischen den unterschiedlichen Forschungsbereichen der Wirtschaftswissenschaften (BWL, VWL), Soziologie und Kommunikationswissenschaften dar.
Fördergeber: Equa Stiftung

 

Sozio-ökonomische Nachhaltigkeit von Familienunternehmen im Tiroler Tourismus: Zukunftsmodell für die ‘early Generation Y‘ im Hauptquellmarkt Deutschland?

Ziel des Forschungsprojektes ist die Befragung von potenziellen Kunden der „early Generation Y“, die als zahlungskräftige Klientel gelten, denn ihre Bedürfnisse und Werte in Bezug auf Familienunternehmen führen zur nachhaltigen Produkt- und Angebotsentwicklung bei touristischen Familienunternehmen. Diese Befragung soll nachvollziehbar aufzeigen
- welche Werte das Segment „early Generation Y“ in Reiseentscheidungen beeinflussen,  
- welche touristischen Angebote das Segment „early Generation Y“ schätzt, und schließlich
- welche Chancen und Risiken touristische Familienunternehmen bei der zahlungskräftigen „early Generation Y“ in Zukunft haben.
Fördergeber: Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol

 

Commitment und sozial-ökonomisch nachhaltige Destinationsentwicklung – Die Rolle der Destination für die strategische Mitarbeiterbindung am Beispiel der familiengeführten Tiroler Hotellerie

Im Fokus des Projektes zum Themenschwerpunkt HRM-Konzepte im Tourismus steht die Bindung von Mitarbeiter/innen im Tourismus an ihre Destination und diese zu erheben. Das Projekt beschäftigt sich vordergründig mit den zentralen Fragestellungen:
Wie beurteilen Mitarbeiter/innen der familiengeführten Tiroler Hotellerie die eigene Bindung an ihren Arbeitsort, also die touristische Destination, und was kann daraus für eine sozial-ökonomisch nachhaltige Destinations- und letztlich Unternehmensentwicklung abgeleitet werden?
Fördergeber: Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol

 

Anforderungen an das Risikomanagement in klein- und mittelbetrieblich strukturierten Familienunternehmen in Tirol

Das TWF Projekt untersucht Risikosituation und –bewusstsein Tiroler Familienunternehmen. Fehlendes Risikobewusstsein kann zu einer Vernachlässigung des Risikomanagements führen, welches mittelfristig die Gesundheit der Betriebe gefährden kann. Mit Hilfe eines mixed methods Forschungsverfahrens sollen die Anforderungen an das Risikomanagement in klein- und mittelbetrieblich strukturierten Familienunternehmezu ermöglichen.
Fördergeber: Tiroler Wissenschaftsfonds

 

Familienunternehmen und Personalstrategien der Zukunft: Der Einfluss der Familie auf die Arbeitgeberattraktivität von Familienunternehmen

Ziel des Projektes ist es herauszufinden, unter welchen Bedingungen sich die Kommunikation der Familieneinbindung positiv oder negativ auf die wahrgenommene Arbeitgeberattraktivität von Tiroler Familienunternehmen auswirken kann. Außerdem soll untersucht werden, ob individuelle Unterschiede der potentiellen Bewerber/innen diese Beurteilung der Arbeitgeberattraktivität von Familienunternehmen verändern. Dabei wird ein spezieller Fokus auf die sogenannten Generationen Y und Z (geboren ab 1980) gelegt.

Neben einer strukturierten Literaturanalyse werden im Rahmen des Projektes qualitative und quantitative Daten erhoben, ausgewertet und interpretiert, um die zentralen Fragestellungen zu beantworten.Abschließend werden Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet und zur Verfügung gestellt. Insbesondere kleine und mittlere Tiroler Familienunternehmen können daraus wertvolle Informationen für ihre zukünftigen Personalstrategien ziehen, speziell in Bezug auf die Kommunikation des Familieneinflusses im Employer Branding Prozess für unterschiedliche Unternehmens‐ und/oder Mitarbeiterprofile. Diese Informationen können Tiroler Familienunternehmen dabei helfen, am Arbeitsmarkt der Zukunft talentierte und gut ausgebildete Mitarbeiter/innen der Generationen Y und Z zu rekrutieren und so für die zunehmende Digitalisierung gewappnet zu sein. 
Fördergeber: Tiroler Wissenschaftsfonds

 

Nachfolgeplanung in familiengeführten Kleinunternehmen

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden Nachfolgeprozesse von familiengeführten Kleinunternehmen in Österreich und Hong Kong analysiert. Das qualitative Forschungsdesign zielt auf die Herausarbeitung von Strategien, Erfolgsfaktoren und Hindernissen der Nachfolgeplanung ab, um optimale Lösungsstrategien zu entwickeln. So soll das Bewusstsein für Familienunternehmen und die Möglichkeiten politischer Maßnahmen sowie finanzieller Förderungen, um Nachfolgeprozesse in Kleinunternehmen zu initiieren, gestärkt werden.
Projektpartner: The Hong Kong Polytechnic University
Fördergeber: Eurasia Pacific UniNet

 

Abgeschlossene Projekte

 

 

Strategische Positionierung – Analyse strategischer Optionen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit touristischer Familienunternehmen in Tirol

Ziel des Projektes ist es, eine Grundlagenstudie zum Status Quo der strategischen Positionierung von Familienbetrieben im Tourismus zu verfassen, deren Problemfelder zu analysieren und ein Portfolio mit strategischen Optionen für touristische Familienunternehmen zu erstellen. Dabei sollen aufbauend auf den Problemfeldern, Lösungsansätze für familiengeführte Tiroler Tourismusbetriebe entwickelt und im Rahmen von Handlungsempfehlungen veröffentlicht werden. Dieser Leitfaden soll dazu dienen, Familienunternehmen auf die Notwendigkeit der strategischen Planung zu sensibilisieren sowie hands-on Maßnahmen aufzeigen, wie eine strategische Ausrichtung erreicht werden kann. Damit soll das Projekt einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von touristischen Familienbetrieben in Tirol leisten.
Projektpartner: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, VTT (Verband der Tiroler Tourismusverbände)
Fördergeber: Tourismusforschungszentrum

Der Faktor MitarbeiterInnen in touristischen Familienunternehmen – eine Status Quo Erhebung des Arbeitgeberimages am Beispiel der Tiroler Hotellerie und Gastronomie

Ziel des Projektes ist es, die Branchenidentität der Hotellerie und Gastronomie bezogen auf die Unternehmer/innen und Mitarbeiter/innen im Tourismus zu erheben. Zusätzlich sollen Mitarbeiterzufriedenheit und Verbesserungsmaßnahmen untersucht werden. Die Hauptfrage ist also, wie diese Stakeholder das eigene Image der Branche wahrnehmen. Dazu sollen Stärken und Schwächen der Branche aus Mitarbeiter/innen- und Unternehmer/innen-Sicht, Führungsprinzipien der Unternehmer/innen und die Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen bezogen auf verschiedene Aspekte (Vorgesetzte, Bezahlung, etc.) analysiert werden. Durch diese Analyse wird klar, wie die Stakeholder der Branche selbst diese wahrnehmen und welche Felder für Handlungsbedarf identifiziert werden. Die Ergebnisse können im Anschluss helfen, konkrete Handlungsempfehlungen für touristische Familienunternehmen vorzuschlagen.
Projektpartner: MCI Tourismusforschung
Fördergeber: Tourismusforschungszentrum

Innovationsverhalten in Familienunternehmen

Im Rahmen dieser quantitativen Studie wird das Innovationsverhalten familiengeführter Unternehmen im Raum Österreich und Deutschland untersucht. Fragen rund um das Thema Innovation stehen dabei im Fokus der Untersuchung. Darüber hinaus bilden die Bereiche strategische UnternehmensausrichtungMarktorientierung und Unternehmensstruktur weitere Schwerpunkte der Untersuchung, die dabei helfen, das Innovationsverhalten in Familienunternehmen evaluieren.
Projektpartner: Research Lab - sme.innovation.networks (MCI - Management Center Innsbruck)
Projektpartner: Wirtschaftskammer Tirol

Innovativität kleiner und mittelständischer Familienunternehmen im Kontext des Generationenwechsels

Im Rahmen eines qualitativen Forschungsvorhabens wird das Innovationsverhalten familiengeführter Tischlereibetriebe im Kontext der Betriebsübergabe untersucht. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Maßnahmen getroffen werden können, um die unternehmerische Innovativität auch über den Transfer hinaus zu sichern und eine strukturierte Steuerung von Innovationstätigkeiten zu ermöglichen. Der besondere Fokus liegt auf der strukturellen Kopplung der beiden Systeme Familie und Unternehmen und deren Einfluss auf die Innovativität im Kontext der Unternehmensnachfolge. Handlungsempfehlungen sollen dazu beitragen, das bestehende Beratungs- und Unterstützungsangebot im Sinne eines ganzheitlichen prozessorientierten Beratungsansatzes weiter zu entwickeln.
Fördergeber: Tiroler Wissenschaftsfonds

Digitalisierung und soziale Medien in Familienunternehmen

Ziel des Projektes ist es, die Nutzung und Anwendung von digitalen und sozialen Medien in Familienunternehmen in Europa und Ostasien zu untersuchen und Unterschiede sowie Barrieren in der Nutzung neuer Technologien in Familienunternehmen aufzuzeigen. Eine systematische Auseinandersetzung mit digitalen Medien in Familienbetrieben soll zum einen einen Beitrag zur Sensibilisierung des Themas in der Tiroler Wirtschaft leisten und zum anderen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Familienbetriebe in Tirol beitragen.
Projektpartner: The Hong Kong Polytechnic University
Fördergeber: Eurasia Pacific UniNet

Betriebsnachfolge in Familienunternehmen in Tirol

Das Projekt untersucht, den Status Quo der Unternehmensübergabe von Familienbetrien im Tiroler Tourismus. Dabei werden folgende Themenschwerpunkte analysiert: Hintergründe, Einflussfaktoren, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Übergabe.
Fördergeber: Tourismusforschungszentrum

Bedarfserhebung Familienunternehmen Tirol

Das Projekt ist eine Bedarfsanalyse zu Herausforderungen von Familienunternehmen in Tirol über alle Branchen. Dabei werden folgende Themenschwerpunkte untersucht: Erfolgsfaktoren von Familienunternehmen, Betriebsübergabe, Innovationskraft, Führung und Mitarbeiter, und Digitalisierung und Social Media.
Projektpartner: Wirtschaftskammer Tirol

Arbeitgeberattraktivität von Familienunternehmen

Das Projekt untersucht die Arbeitgeberattraktivität von Familienunternehmen. Dafür werden Studierende als zukünftige Arbeitnehmer befragt. Eine zentrale Forschungsfrage dabei ist, was ein Unternehmen für zukünftige ArbeitnehmerInnen attraktiv macht.
Projektpartner: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck 
Fördergeber: Land Tirol (EBKOM; - Employer Branding als kommunikative Schnittstelle zwischen Arbeitgebern)

Branchenimageanalyse des Gastgewerbes

Anlässlich der Charmeoffensive des Bayrischen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA e.V.) wurde in Zusammenarbeit mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt eine Untersuchung zum Thema "Branchenimage des bayrischen Gastgewerbes" durchgeführt. Das Forschungsprojekt verfolgt dabei die Zielsetztung, Branchenimage und Branchenidentität des bayrischen Gastgewerbes zu erheben.
Projektpartner: DEHOGA Bayern

*unter Wahrung von Vertraulichkeit

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Datenschutz